UV-Schutz (Sonnenschutz)
Ratgeber
Warum ist Sonnenschutz wichtig?
Schützt vor Sonnenschäden, vorzeitiger Hautalterung und Hautkrebs.
Blockiert Sonnenschutz alle UV-Strahlen?
Nein. Kein Sonnenschutz blockiert alle UV-Strahlen. Ein höherer LSF bzw. UPF bietet keinen dauerhaften Schutz – regelmässiges Nachauftragen ist unbedingt erforderlich.
Key Facts:
Wie viel Sonnenschutz benötige ich?
Faustregel: 1 Teelöffel (TL) pro Körperbereich:
Gesicht & Hals: 1 TL
Arme (je): 1 TL
Rumpf vorne & hinten: 2 TL
Oberschenkel (je): 1 TL
Unterschenkel (je): 1 TL
Welche Sonnenschutzmittel gibt es?
Stick, Creme, Gel, Lotion, Spray
Sonnenbrände und Solariumbesuche sollten konsequent gemieden werden – sie schädigen die Haut nachhaltig und erhöhen das Hautkrebsrisiko. Ein täglicher Breitband-Sonnenschutz ist daher empfohlen.
Die häufige Sorge, dass Sonnenschutzmittel die Vitamin-D-Produktion blockieren, ist wissenschaftlich nicht belegt: Studien zeigen, dass unter realen Alltagsbedingungen trotz Sonnenschutz eine ausreichende Vitamin-D-Synthese stattfindet.
FAQ UV-Schutz
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Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, wie gut eine Sonnencreme vor UV-Strahlen schützt. Ein LSF 30 lässt beispielsweise nur 1/30 der UV-Strahlen auf die Haut durch. Er gilt ausschliesslich für Sonnenschutzmittel wie Cremes, Lotionen oder Sprays.
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Der UV-Schutzfaktor (UPF) gibt an, wie viel UV-Strahlung durch einen Stoff oder ein Kleidungsstück dringt. Ein UPF 50 lässt nur 1/50 der UV-Strahlen durch. Er gilt ausschliesslich für Textilien und Schutzkleidung
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Der LSF bezieht sich auf Sonnenschutzmittel, der UPF auf Kleidung und Textilien. Beide messen den UV-Schutz, jedoch für unterschiedliche Produkte.
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Ja – und das wird sogar empfohlen. Sonnenschutzkleidung (UPF) und Sonnencreme (LSF) ergänzen sich ideal und bieten zusammen den bestmöglichen Schutz vor UV-Strahlung.
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Das beste Produkt ist dasjenige, das Sie tatsächlich verwenden – wählen Sie, was für Sie passt.
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Ohren, Nacken, Kopfhaut und Fussrücken nicht vergessen
Reihenfolge: Feuchtigkeitscreme → Sonnenschutz → Make-up
15 Minuten vor dem Aufenthalt im Freien auftragen
Alle 2 Stunden nachauftragen, sowie nach dem Schwimmen oder Schwitzen
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Wir empfehlen konsequenten UV-Schutz im Urlaub. Gleichzeitig möchten wir Sie über den Zusammenhang mit Ihrem Vitamin-D-Spiegel informieren – damit Sie bestens versorgt in den Urlaub starten.
UV-Schutz bleibt unverzichtbar – für die Prävention von Hautkrebs, Photoaging und Sonnenbrand.
Im Alltag (Gesicht/Hände eingecremt, Rest bedeckt) ist der Effekt auf Vitamin D vernachlässigbar.
Im Urlaub mit großen Hautflächen und konsequentem SPF 50+ kann der Vitamin-D-Spiegel messbar sinken.
Wir empfehlen bei längeren Urlauben oder bestehenden Risikofaktoren (höheres Alter, dunkler Hauttyp, wenig Sonnenlicht im Alltag) eine Kontrolle des 25(OH)D-Spiegels und ggf. orale Supplementierung.
Auf Sonnenschutz verzichten, um Vitamin D zu bilden, ist nicht empfehlenswert – die Risiken überwiegen deutlich.
UV-Schutzmassnahmen entsprechend dem UV-Index (adapted from https://cancer-code-europe.iarc.who.int/)