Verruca vulgaris (Viruswarzen)

Ratgeber

Verrucae vulgares – im Volksmund schlicht «Warzen» – sind gutartige Hautveränderungen, die durch eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV) entstehen. Sie gehören zu den häufigsten Hauterkrankungen überhaupt und betreffen besonders Kinder und Jugendliche: bis zu 16 % der Kinder sind irgendwann betroffen, bei Erwachsenen sind es rund 3 %.

Warzen sind zwar ansteckend, aber harmlos und in den meisten Fällen selbstlimitierend – das heisst, sie bilden sich ohne Behandlung von alleine zurück. Mit einer gezielten Therapie lässt sich dieser Prozess jedoch deutlich beschleunigen.


Key Facts:

Betroffene:
Häufig bei Kindern & Jugendlichen (bis 16 %); Erwachsene ca. 3 %; erhöhtes Risiko bei Immunsuppression

Erreger:
Humane Papillomaviren (HPV), v.a. Typen 1, 2, 4, 7; Übertragung durch Hautkontakt oder kontaminierte Gegenstände

Lokaltherapie:
Zunächst wird mit säurehaltigen Lösungen oder Pflastern behandelt, die die Warze schrittweise abtragen. Ergänzend kann eine Vereisung (Kryotherapie) in der Praxis durchgeführt werden

Weitere Therapien:
Bei hartnäckigen Warzen stehen weiterführende Verfahren zur Verfügung, die individuell mit dem Dermatologen besprochen werden

Heilbarkeit:
Keine spezifische antivirale Therapie verfügbar; Behandlung zielt auf Zerstörung der Warze und Immunstimulation


FAQ Verruca vulgaris

Vereinbaren Sie einen Termin